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Diese Haarfarben sterben aus

Blond und rot gehören zu den Haarfarben, die am häufigsten gefärbt werden. Wir wollen schließlich immer das, was wir nicht haben, und viele Menschen haben eher dunkle Haare. Ein Trend, der sich fortsetzen könnte, glaubt man den Theorien, dass diese beiden Haarfarben eines Tages als ausgestorben gelten könnten. Warum kann es passieren, dass rote und blonde Haare aussterben – und wird das wirklich passieren?

Afrolook, Afro Hair

Von dominanten und rezessiven Genen

Der Mensch stammt aus Afrika, wo er noch heute gnadenloser Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Kein Wunder also, dass hier eher dunkle Typen gute Überlebenschancen hatten. Ihre dunkle Haut und Haare schützten sie besser vor der Sonne. Sobald der Mensch es jedoch in weniger sonnige Gebiete der Welt schaffte, waren dunkle Haare und Haut nicht unbedingt von Vorteil. Es bildete sich der helle Typ mit blonden oder roten Haaren aus, dessen Haut auch unter weniger sonnigen Bedingungen UV-Strahlung aufnehmen und sie in lebenswichtiges Vitamin D umwandeln konnte. Noch heute sind in nordischen Ländern viele Menschen so hellblond, wie wir es hierzulande nur dank Wasserstoffperoxid werden können. Blonde und rote Haare sind streng genommen eine Genmutation und werden rezessiv vererbt. Das bedeutet einfach erklärt, dass ein blondes oder rothaariges und ein dunkelhaariges Elternteil eher ein dunkelhaariges Kind zeugen werden. Dunkle Haarfarben werden dominant vererbt.

Rothaarige haben Seltenheitswert

Naturrote Haare, natürlich rote Haare

Rote Haare sind die Steigerung blonder Haare. Die Haut dieser Menschen ist so lichtempfindlich, dass sie selbst in bewölkten Regionen UV-Strahlung aufnehmen können, wenn längere Zeit gar keine Sonne scheint. Schätzungsweise sind lediglich 2 % der Weltbevölkerung rothaarig, da dieser Typ in den meisten Fällen keinen Überlebensvorteil hat – im Gegenteil. Da auch dieses Gen rezessiv vererbt wird, besteht bei Rothaarigen eine echte Chance, dass die schöne Haarfarbe eines Tages verschwinden könnte. Bekommen zwei Rothaarige ein Kind, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch dieses rote Haare bekommt. Rezessive Gene können zudem auch nach mehreren Generationen noch durchkommen – die Wahrscheinlichkeit ist aber gering. Somit sind rothaarige Kinder noch wesentlich unwahrscheinlicher als blonde. Wie gut, dass rote Haare relativ einfach gefärbt werden kann. Mahagonirot, welches eher nicht zu den Naturhaarfarben gehört, hält sogar auf einer dunklen Basis und wirkt dann besonders tiefgründig. Für ein natürliches, helles Rot muss je nach Naturhaarfarbe vorher blondiert werden.

Sind Blondinen vom Aussterben bedroht?

Blonde Menschen sind in nördlichen Ländern weit häufiger anzutreffen als im Süden. Auch bei ihnen verläuft die Vererbung der Haarfarbe rezessiv, jedoch hat ein weit größerer Anteil der Bevölkerung blonde Haare. Vermutungen darüber, dass auch blonde Menschen aussterben konnten, gelten deswegen als unwahrscheinlich – gegeben hat es sie aber schon. Dabei ist blond nicht gleich blond, das wird jeder Friseur so bestätigen. Das beliebte Hell- oder Lichtblond kommt meist bei jungen Mädchen vor und dunkelt im Laufe des Lebens aus. Das hängt mit dem Östrogenspiegel der Frau zusammen, denn je höher dieser ist, desto blonder ist sie. Das ist übrigens auch der Grund dafür, warum Blondinen bei Männern so beliebt sind, die Präferenz dieser schönen Haarfarbe spielt sich ganz unbewusst ab. Blond gibt es jedoch auch noch als mittel- oder dunkelblond, was für den Betrachter schon haselnussbraun wirken kann. Alleine aufgrund dieser Spanne an Blondtönen wird die beliebteste Haarfarbe der Welt eher nicht aussterben.

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Über die Autorin

Über die Autorin

Annegret Ewald lebt für Ihre Leidenschaft, die Haarpflege. Schon Ihr Urgroßvater erfand 1940 ein Haarwasser aus Gebirgskräutern. Inspiriert vom Familienunternehmen begann sie 1998 im Marketing für die Marke C:EHKO. Ihre eigene Vision war es jedoch, eine eigene moderne Marke zu erschaffen, die Friseure und Endverbraucher zugleich ansprechen soll. Das Ziel, qualitativ hochwertige Produkte, die auf spezielle Haarprobleme ausgerichtet sind. Dies hat Sie 2008 erreicht mit der Gründung der HACO GmbH & Co. KG., und der Premiumhaarpflegemarke MeMademoiselle.

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Annegret Ewald lebt für Ihre Leidenschaft, die Haarpflege. Schon Ihr Urgroßvater erfand 1940 ein Haarwasser aus Gebirgskräutern. Inspiriert vom Familienunternehmen begann sie 1998 im Marketing für die Marke C:EHKO. Ihre eigene Vision war es jedoch, eine eigene moderne Marke zu erschaffen, die Friseure und Endverbraucher zugleich ansprechen soll. Das Ziel, qualitativ hochwertige Produkte, die auf spezielle Haarprobleme ausgerichtet sind. Dies hat Sie 2008 erreicht mit der Gründung der HACO GmbH & Co. KG., und der Premiumhaarpflegemarke MeMademoiselle.

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