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Wie oft Haare waschen

Haare waschen - wie oft?
5 Tipps für gesundes Haar

Tägliche Haare waschen ist nicht nur unnötig, sondern kann deine Kopfhaut austrocknen und die Haargesundheit schädigen. Es gibt keine konkrete Empfehlung, die auf alle Menschen gleichermaßen zutrifft und als Pauschalantwort möglich ist. Denn wie oft du dein Haar waschen solltest, hängt von diversen Faktoren und natürlich von deiner Haarstruktur ab. Ebenso spielen dein Hautbild und die Haarlänge eine entscheidende Rolle, wenn du über die richtige Menge an wöchentlichen Haarwäschen nachdenkst. Hier erfährst du, welcher Haartyp welche Pflege braucht und worauf du bei der Haarpflege achten solltest.

5 Faktoren, die über die Häufigkeit deiner Haarwäschen entscheiden

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Einige Menschen haben trockenes, spröde und schwer frisierbares Haar. Andere Menschen neigen zu fettigem Haar und wieder andere Menschen haben eine Haarstruktur, die allgemein hin als normal beschrieben wird. Was unübersehbar ist, ist der Zusammenhang zwischen deinem Haar- und dem Hauttyp. Ist dein Haar trocken, betrifft dieser Zustand im Regelfall auch deine Haut. Das kann sich durch Schuppen auf der Kopfhaut, durch Juckreiz und durch ein insgesamt weniger vital aussehendes Hautbild äußern. Fetten deine Haare schnell, sind die Hautporen oftmals groß und gut sichtbar. Pickel und Mitesser sind keine Seltenheit bei Menschen, die unter fettigem Haar und fettiger Haut leiden. Doch was hat das mit der Häufigkeit des Haarewaschens zu tun? Warum solltest du bei trockener Kopfhaut seltener zum Shampoo greifen als bei fettiger Haut? Folgende 5 Tipps helfen dir bei der richtigen Entscheidung für die Abstände zwischen den Haarwäschen pro Woche.

1. Jeder Haartyp braucht eine individuelle Pflege

Den größten Pflegeaufwand hast du bei feinem Haar. Feines, sehr dünnes Haar liegt eng an der Kopfhaut an und wirkt oftmals bereits 24 Stunden nach dem letzten Haarewaschen platt. Wenn du obendrein zu fettiger Haut neigst und deine Talgdrüsen auf der Kopfhaut verstopfen, solltest du dein Haar täglich oder alle zwei Tage waschen. Anders verhält es sich bei dickem, lockigem und oftmals trocken aussehendem Haar. Hier kann zu viel Wasser schaden, da das Haar in vielen Fällen eine raue Oberfläche aufweist. Wäschst du dein Haar zu oft, verschlechtert sich die Struktur und es kann zu Haarbruch und einer deutlichen Abnahme des Glanzes kommen.

2. Haarfarbe und Haarlänge beeinflussen den Haarpflegeaufwand

Langes Haar benötigt mehr Pflege als kurzes Haar. Da es schwerer ist und dadurch enger an der Kopfhaut anliegt, fettet es schneller als bei einem lockeren Kurzhaarschnitt. Doch auch bei langem Haar solltest du auf die tägliche Waschroutine verzichten und bedenken, dass zu viel Wasser und Shampoo dein Haar angreifen und die Kopfhaut austrocknen können. Wenn du lange Haare alle zwei bis drei Tage wäscht, reicht das völlig aus und du überstrapazierst dein Haar nicht durch zu viel Pflege. Wichtig ist auch deine Haarfarbe. Gefärbtes Haar ist trockener als natürlich belassenes, nicht chemisch behandeltes Haar. Da die natürliche Schutzschicht durch die Coloration aufgespalten wurde, solltest du die Haarwäschen auf ein Minimum reduzieren. Es reicht aus, wenn du coloriertes Haar zwei bis drei Mal pro Woche wäscht. Je nach Haar- und Hauttyp kannst du die Kopfwäsche bei modischen Kurzhaarfrisuren auf ganze zweimal in der Woche reduzieren und dennoch wirst du frisch und gepflegt aussehen.

3. Fettige Haut = fettiges Haar: Warum dein Hauttyp die Haarwäsche beeinflusst

Unreine, glänzende und ölige Haut verfügt über einen hohen Fettanteil. Davon kannst du auf deinen Haarwuchs rückschließen. Denn fettige Haut zieht auch immer fettiges Haar nach sich. Ist deine Kopfhaut fettig, kann es schnell zu Schuppen und zur Verstopfung der Talgdrüsen kommen. In diesem Fall solltest du dein Haar alle zwei Tage, bei Bedarf auch täglich mit einem milden Shampoo waschen. Ist deine Haut zusätzlich noch empfindlich, kann diese Notwendigkeit allerdings zu Hautreizungen und Juckreiz führen. Dein Hauptaugenmerk sollte auf einem natürlichen Shampoo und einem Conditioner ohne chemische Zusätze liegen. Je häufiger du deine Haare waschen musst, desto wichtiger wird die Verwendung eines milden und hautberuhigenden Shampoos.

4. Der Einfluss der Umweltbedingungen

Bist du sportlich aktiv, erhöht sich die Häufigkeit deiner Haarwäschen. Schwitzt du schnell, wird auch dein Haar in Mitleidenschaft gezogen und fettet schneller. Viele Menschen haben vor allem im Sommer Probleme, ihr trockenes oder stark fettendes Haar zu bändigen. Du schwitzt, musst aber gleichzeitig bedenken, dass die UV-Strahlung und Besuche im Schwimmbad oder Bäder im Meer zur Austrocknung der Kopfhaut und der Haare führen. Wenn du jetzt noch mit zu viel Wasser und täglichem Shampoonieren vorgehst, könnte es zu gravierenden Haarschäden und zu Haarschwund kommen. Um die intensiven Haarwäschen im Sommer so lange wie möglich hinauszuzögern, kannst du alle zwei Tage zu einem Trockenshampoo greifen und dein Haar ohne Wasserkontakt reinigen.

5. Es kommt auf die richtigen Haarpflegeprodukte an

Beim Kauf von Shampoos, Spülungen und Conditioners solltest du ganz genau auf die Empfehlungen des Haartyps achten. Wäschst du feines Haar mit einem sehr reichhaltigen und rückfettenden Shampoo, wird es bereits am Folgetag fettig aussehen und eine erneute Reinigung benötigen. Nutzt du für dein trockenes Haar seifenhaltige Produkte oder vergisst den Conditioner, trocknet dein Haar weiter aus und wird spröde. An der Haarpflege solltest du nicht sparen. Sehr günstige, mit zahlreichen künstlichen Zusatzstoffen hergestellte Produkte beschweren dein Haar und machen zusätzliche Haarwäschen nötig. Greifst du auf natürliche Shampoos & Co. zurück, fühlt sich dein Haar perfekt an und wird dich durch seinen seidigen Glanz begeistern.

Haarausfall & Haarwäsche: Wie oft solltest du das strapazierte Haar waschen?

Haarverlust ist nicht nur ärgerlich. Er kann dein Selbstbewusstsein nachteilig beeinflussen und dazu führen, dass du dich in der Gesellschaft anderer Menschen unwohl fühlst. Wichtig ist, dass du bei Haarausfall keinesfalls versuchst, durch viel zu viel Pflegeprodukte eine Besserung zu erzielen und dein Haar häufiger zu waschen. Das Ergebnis dieses Pflegefehlers wären trockenes Haar und eine trockene Kopfhaut, was wiederum zu einer Verschlimmerung des Haarausfalls führen kann. Da Haarschwund immer ein Symptom ist, solltest du als Betroffener der Ursache auf den Grund gehen. Ernährungsmängel, Pflegefehler oder auch eine behandlungsbedürftige Erkrankung können dein Haar ausdünnen und die frühere Einkehr in die Ruhephase begünstigen. Bei Haarausfall wäschst du dein Haar bestenfalls ein- bis zweimal pro Woche und nutzt anschließend eine Pflegespülung mit essenziellen Vitalstoffen. Um eine zusätzliche Kopfhautreizung auszuschließen, solltest du entzündungshemmende und beruhigende Produkte mit wertvollen Pflanzenextrakten verwenden.

Pflegeansprüche nach Geschlecht und Alter

Müssen Frauen häufiger Haarewaschen als Männer? Reicht es aus, wenn dein Kind einmal pro Woche zum Haarshampoo greift, während du selbst alle zwei bis drei Tage waschen musst? Fakt ist, dass die richtige Haarpflege weniger vom Geschlecht und vom Alter, sondern hauptsächlich von deinem Haar- und deinem Hauttyp abhängig sind. Gerade bei Kindern solltest du vorsichtig sein und zu häufige Haarwäschen vermeiden.

Welcher Haartyp und welche Haarfarbe sind am pflegeintensivsten?

Grundsätzlich solltest du bedenken, dass chemisch coloriertes Haar eine andere und intensivere Pflege benötigt als naturbelassenes Haar. Wie oft du Haarewaschen solltest, hängt von einem Großteil unterschiedlicher Einflüsse ab. Fakt ist, dass feines blondes Haar schneller fettet als dickes, brünettes oder rotes Haar. Auch schwarzes Haar kann pflegeintensiver sein, sofern es glatt und sehr fein ist. Je dünner und weicher dein Haarwuchs ist, desto pflegeintensiver ist das Haar. Dennoch solltest du bei Haarwäschen bedenken, dass weniger mehr ist und dass eine zu gut gemeinte Pflege das Gegenteil bewirkt. Ein selbstkritischer Blick in den Spiegel zeigt dir am besten, ob du dein Haar waschen solltest.

Fazit: Warum die falsche Haarpflege zu Haarschäden und Haarverlust führen kann

Ist die tägliche Haarwäsche nötig oder gar riskant? Ist sie gesund für dein Haar oder begünstigt sie Haarschäden? Wie oft und in welchen Abständen du Haare waschen solltest, lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Faktoren nicht verallgemeinern. Nur die wenigsten Menschen müssen ihr Haar täglich reinigen. Der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Haarwäschen liegt bei zwei bis drei Tagen, ohne dass dein Kopf ungepflegt aussieht und das Haar fettig wirkt. Optional kannst du zwischenzeitlich ein Trockenshampoo nutzen und auf die Haarwäsche mit Wasser verzichten. Bilden sich Schuppen auf deiner Kopfhaut, kann das ein Zeichen für die falschen Pflegeprodukte oder für zu häufiges Haarewaschen sein.

Über die Autorin

Über die Autorin

Annegret Ewald lebt für Ihre Leidenschaft, die Haarpflege. Schon Ihr Urgroßvater erfand 1940 ein Haarwasser aus Gebirgskräutern. Inspiriert vom Familienunternehmen begann sie 1998 im Marketing für die Marke C:EHKO. Ihre eigene Vision war es jedoch, eine eigene moderne Marke zu erschaffen, die Friseure und Endverbraucher zugleich ansprechen soll. Das Ziel, qualitativ hochwertige Produkte, die auf spezielle Haarprobleme ausgerichtet sind. Dies hat Sie 2008 erreicht mit der Gründung der HACO GmbH & Co. KG., und der Premiumhaarpflegemarke MeMademoiselle.

Über die Autorin

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Annegret Ewald lebt für Ihre Leidenschaft, die Haarpflege. Schon Ihr Urgroßvater erfand 1940 ein Haarwasser aus Gebirgskräutern. Inspiriert vom Familienunternehmen begann sie 1998 im Marketing für die Marke C:EHKO. Ihre eigene Vision war es jedoch, eine eigene moderne Marke zu erschaffen, die Friseure und Endverbraucher zugleich ansprechen soll. Das Ziel, qualitativ hochwertige Produkte, die auf spezielle Haarprobleme ausgerichtet sind. Dies hat Sie 2008 erreicht mit der Gründung der HACO GmbH & Co. KG., und der Premiumhaarpflegemarke MeMademoiselle.

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